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Pete Hegseths europäische Familienreise

Pete Hegseth hat sieben Länder in Europa besucht, begleitet von sechs seiner Kinder. Eine Reise, die sowohl Bildung als auch Abenteuer bot.

Von Sofia Huber10. Juli 20263 Min Lesezeit

Als der amerikanische Journalist und Fernsehmoderator Pete Hegseth seine Europareise plante, war klar, dass er nicht allein reisen würde. Stattdessen entschied er sich, gleich sechs seiner Kinder mitzunehmen. Eine Entscheidung, die manch einen verwundern mag. Doch für Hegseth war es der perfekte Weg, Bildung und Abenteuer zu verbinden.

Es begann in einer kleinen Stadt in Massachusetts, wo Hegseth jetzt mit seiner Familie lebt. Mit einem mehr als vollen Kofferraum und ausreichend Snacks für die lange Reise machten sie sich auf den Weg zum Flughafen. Wahrscheinlich hätten einige Eltern an seiner Stelle vor der Herausforderung zurückschrecken können, doch Hegseth hatte bereits Erfahrung im Umgang mit einer großen Familie.

Von der ersten Minute an war die Reise sowohl chaotisch als auch bereichernd. Die Kinder, die im Alter von vier bis zwölf Jahren waren, brachten ihre eigenen Interessen und Energie mit. Während der Flüge war es ein ständiges Auf und Ab – im wahrsten Sinne des Wortes: Mal waren sie neugierig auf das Flugzeugfenster, dann wieder in ein Spiel vertieft. Hegseth beobachtete das Geschehen, manchmal mit einem Schmunzeln auf den Lippen, manchmal mit einem Hauch von Erschöpfung.

Die erste Station ihrer Reise war London, wo sie die Sehenswürdigkeiten besichtigten. Tower Bridge, Buckingham Palace und das British Museum standen auf der Liste. Hegseth stellte schnell fest, dass eine solche Reise nicht nur eine Gelegenheit war, seine Kinder mit Geschichte und Kultur vertraut zu machen, sondern auch die Herausforderungen des Reisens mit einer großen Familie.

Eine Lektion in Geduld

In London wurden sie von den typischen Unannehmlichkeiten einer Großstadt überrascht – Staus, lange Warteschlangen und das unvermeidliche Kaffeefehlerspiel, wenn man mit mehreren Kindern unterwegs ist. Man könnte denken, dass Hegseth nach einem langen Tag voller Sightseeing erschöpft gewesen wäre, doch stattdessen schien er die Unannehmlichkeiten mit einem gewissen stoischen Humor zu betrachten. Am ersten Abend, als die Kinder völlig erschöpft im Hotelzimmer fielen, konnte Hegseth ein erleichtertes Lächeln nicht unterdrücken.

Die Reise führte sie weiter nach Paris. Der Eiffelturm war der Höhepunkt für die Kinder, obwohl Hegseth amüsiert feststellte, dass die Aussicht oft hinter den vielen Smartphone-Kameras verborgen war. Die Kinder hüpften umher und versuchten, das perfekte Selfie zu machen, während sie gleichzeitig versuchten, nicht über die anderen Touristen zu stolpern. Für Hegseth war dies eine Erinnerung daran, dass die digitale Welt auch im Urlaub omnipräsent ist.

In Italien, wo Pasta und Pizza auf dem Speiseplan standen, entpuppte sich die Sprachbarriere als weiteres Spannungsfeld. Hegseth, der über begrenzte Italienischkenntnisse verfügte, fand sich oft in der Rolle des Dolmetschers wieder. Eine Herausforderung sicher, aber auch eine Gelegenheit für die Kinder, neue Worte zu lernen. Die Reaktionen der Einheimischen waren durchweg positiv: Wenn die Kinder mit dem typischen „Grazie“ oder „Per favore“ versuchten, sich zu verständigen, war das oft Anlass für ein Lächeln oder, in einigen Fällen, sogar für ein enthusiastisches Gespräch.

Bei einem Besuch in Florenz waren sie Zeugen eines weiteren unerwarteten Ereignisses. Ein spontanes Straßenfest mitten in der Stadt. Die Kinder, fasziniert von der Musik und den Tänzen, wurden schlagartig zu kleinen Tänzern. Hegseth blieb in der Menge stehen und konnte kaum glauben, wie schnell seine Kinder sich anpassen konnten.

Schließlich endete die Reise in den malerischen Straßen von Barcelona, wo das Temperament der Stadt die Kinder in den Bann zog. Hegseth fand sich oft in der Rolle des Fotografen wieder, um die vielen glücklichen Momente festzuhalten. Es war eine wundersame Mischung aus Stress und Freude, die ihn auch nach der Rückkehr Zuhause noch beschäftigte.

Im Nachhinein gab Hegseth zu, dass es nicht nur die Reise an sich war, die diese Erfahrung so besonders machte, sondern auch die Momente dazwischen. Die stillen Minuten im Flugzeug, die Spaziergänge durch die Straßen, die gemeinsamen Mahlzeiten. Diese Kleinigkeiten, die oft übersehen werden, wurden für ihn zu wertvollen Erinnerungen. Es war eine Kurzweil des Lebens, die er mit seinen Kindern in Europa teilen konnte, die weit über ein einfaches Sightseeing hinausging.

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